haushaltsmann.de
  • Home
  • Blog
  • Über mich
  • Kontakt
  • Aktuelle Angebote
  • Tupperware Berater-in werden
  • Home
  • Blog
  • Über mich
  • Kontakt
  • Aktuelle Angebote
  • Tupperware Berater-in werden
Mein

Blog

Was hat Saison im November?

25/11/2020

0 Comments

 
Bild
Obwohl der November schon sehr nah am Winter ist und kulinarisch weniger Vielfalt zu bieten hat als der Herbst im September und Oktober, gibt es doch noch einige regionale Obstsorten und heimische Gemüsesorten, die jetzt Saison haben. Ich habe sie Dir hier zusammen gefasst und noch ein paar Rezeptideen dazu gepackt.
Der November ist so eine Art Zwischenmonat. Irgendwie zwischen Herbst und Winter. Schon näher dran am Winter als am Herbst, meist nasskalt, regnerisch, nicht sehr einladend. Im Gedächtnis haben wir noch den oft noch milden und goldenen Oktober und freuen uns auf den Weihnachtsmonat Dezember mit Bratapfel- und Plätzchenduft. 

Trotzdem: Auch der November ist kulinarisch nicht zu verachten. Ich habe Dir hier im Folgenden eine Übersicht zusammengetragen, was im November Saison hat in dieser Reihenfolge:
  1. Heimisches Obst
  2. Heimische Nüsse
  3. Exotisches Obst
  4. Heimisches Gemüse
  5. Heimische Salatsorten

Dazu auch jeweils ein paar Hinweise zur Lagerung und hier und da eine Rezeptidee. Am Ende findest Du eine Kurzübersicht zum Download, zum Abspeichern oder Ausdrucken und an den Kühlschrank heften. 

Noch ein kurzer Hinweis: Natürlich kann man inzwischen fast alle Obst- und Gemüsesorten ganzjährig bei uns kaufen. Das ist aber, wie sich sicher jeder denken kann, nicht besonders ökologisch oder nachhaltig, weil das Gemüse und Obst dafür sehr weit und lange transportiert wird. Dabei wird nicht nur sehr viel CO2 erzeugt und Sprit verbraucht, sondern es fördert auch die Lebensmittelverschwendung, weil dadurch viel Obst und Gemüse weggeworfen wird, das den Transport nicht so gut überstanden hat. 
Ich will niemandem madig machen, auch mal im November Erdbeeren oder Tomaten genießen zu wollen. Das ist total legitim und steht jedem frei. 
Dennoch konzentriere ich mich hier in dieser Saisonübersicht vor allem auf Obst und Gemüse aus Deutschland und Europa bzw. auf Sorten, die prinzipiell auch in Deutschland und Europa angebaut werden können.

Welches heimische Obst hat im November Saison? 

Natürlich darf im November einer nicht fehlen: Der Allrounder Apfel hat auch jetzt Saison. Die Ernte ist noch nicht allzu lang vorbei, auch frische und nicht gut lagerfähige Sorten wie Prinz Albrecht, Kaiser Wilhelm oder Cox Orange sind jetzt noch zu haben. Aber auch die Lageräpfel wie Boskoop, Topaz, Idared, Golden Delicious, Jonagold, Granny Smith oder Gala sind jetzt erhältlich und schmecken richtig gut. Also: Greift hier ordentlich zu. „An apple a day keeps the doctor away“ heißt es im Englischen so schön. 

Auch Birnen haben jetzt im November noch Saison. Einerseits die späten Sorten wie Abate Fetel, aber auch die Lagerbirnen wie Alexander Lucas, Gute Luise oder Gräfin von Paris. Auch hier: Greif zu, jetzt schmecken sie meist besonders lecker und saftig. 

Die Kreuzung zwischen Äpfel und Birnen sind die Quitten. Diese gelben, sehr aromatischen Früchte haben jetzt im November ebenfalls Saison. Quitten haben ein unverwechselbares Aroma, so fruchtig, dass man am liebsten sofort reinbeißen möchte. Aber man kann sie nicht roh essen, weil sie sehr hart sind. Als Kompott, im Kuchen, als Marmelade oder Gelee sind sie sehr, sehr lecker.

Lagerung: Äpfel, Birnen und Quitten lagerst Du am besten kühl, dunkel und luftig, z.B. in einem kühlen Keller auf Gittern oder in Holzkisten. Wer das nicht kann oder möchte, kann sie einige Tage in der Wohnung lagern oder auch ein paar Tage mehr im Kühlschrank (noch länger frisch in den KlimaOasen von Tupperware).

Vereinzelt gibt es jetzt auch noch einheimische Weintrauben, allerdings werden in Deutschland nur selten Tafeltrauben angebaut. Aber wenn Du welche bekommst, dann greif zu. Sie haben viele Ballaststoffe und einige B-Vitamine.
Lagerung: Weintrauben lassen sich schlecht lagern. Du solltest sie schnell verzehren und am besten im Kühlschrank aufbewahren (immer gut kontrollieren, dass keine matschigen oder geschimmelten dazwischen sind, länger frisch bleiben sie in der KlimaOase von Tupperware).
Eine Obstschale mit Äpfeln, Birne, Quitte, Clementinen und Walnüssen.
Im November Saison hat doch noch einiges an heimischem Obst, z.B. Äpfel, Birnen und Quitten. Auch Nüsse wie Walnüsse sind sehr beliebt und regional zu haben. Clementinen dagegen wachsen in Deutschland nicht, sondern kommen aus Südeuropa.

Welche heimischen Nüsse haben jetzt im November Saison?

Eine unterschätzte Winterfrucht ist die Marone, auch Esskastanie oder Edelkastanie genannt, die jetzt im November ebenfalls Saison hat. Sie kann nicht roh gegessen werden, sondern muss gekocht oder gebacken werden. Die Maronen haben weniger Fett als andere Nüsse, sehr viel Eiweiß und viele Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Sie sind also das perfekte Winteressen! Im Ofen geröstet und noch warm sind sie außerdem unheimlich lecker. Wenn Du sie bisher noch nicht probiert hast, dann solltest Du das unbedingt nachholen. 

Frische Maronen (also ungeröstet) halten sich ca. 2-3 Monate, wenn Du sie kühl, dunkel und luftig aufbewahrst. Ein Körbchen im Vorratsschrank oder Keller ist eine gute Lagermöglichkeit. 

Generell: Der November ist auf jeden Fall Nusszeit. Viele Nüsse sind jetzt genussreif und besonders lecker. Walnüsse und Haselnüsse kannst Du nun in Hülle und Fülle genießen. Du kannst sie schon geschält kaufen oder selbst knacken.
​Lagern solltest Du sie kühl und trocken, also in der Speisekammer. Für Lebensmittelmotten sind sie ein gefundenes Fressen, deshalb solltest Du sie in verschließbaren Behältern aufbewahren (z.B. Schraubgläser oder Tupperware Eidgenossen).

Welches exotische Obst bzw. welche Südfrüchte haben Saison im November?

Ganzjährig Saison haben Ananas, Bananen, Kokosnüsse, Mango, Papaya und Passionsfrucht / Maracuja, denn diese Früchte werden in den Tropen ganzjährig angebaut und zu uns verschifft (oder geflogen). Diese exotischen Obstsorten wachsen bei uns in Deutschland oder Europa gar nicht. Wer sie also genießen will, muss die aus den Tropen gelieferten Früchte nehmen. Dabei achte ich persönlich auf Fairen Handel und Bioanbau.

Achtung: Südfrüchte wollen – ihrer Herkunft entsprechend – lieber nicht im Kühlschrank gelagert werden! Meistens müssen sie unreif geerntet werden und dann bei uns noch nachreifen. Das können die Früchte aber nur, wenn es warm ist. Deshalb ist die optimale Lagerung für diese Früchte ein Obstkorb oder eine Obstschale in der Wohnung, damit sie reif werden. Bananen lagern am besten hängend. Ananas, Mango und Papaya kann man auch im Kühlschrank lagern, wenn sie schon reif sind und nicht sofort gegessen werden sollen. 

Jetzt im November beginnt die Saison für Zitrusfrüchte aus Südeuropa, also Orangen, Blutorangen, Clementinen, Mandarinen, Tangerinen, Zitronen und Grapefruits. Diese Früchte können leicht in Südeuropa angebaut werden, also in Italien, Griechenland, Spanien, Portugal. Ganzjährig gibt es sie in der Regel auch aus den Tropen, aber da ist der Transportweg natürlich viel länger, deshalb ist es nicht so ökologisch und nachhaltig. Ich warte deshalb jedes Jahr und freue mich dann immer darauf, dass es die Zitrusfrüchte aus Südeuropa wieder gibt. 
Auch die Pomelo gehört zur den Zitrusfrüchten. Sie wird allerdings in Europa gar nicht angebaut, sondern nur in Asien und Afrika. Trotzdem hat auch diese exotische Zitrusfrucht jetzt im November Saison. Sie ist sehr mühsam zu schälen, weil die Schale sehr dick und fest ist und die weiße Haut hart und zäh ist und deshalb nicht mitgegessen werden kann. Man braucht also ein wenig Muse, um die Fruchtsegmente essfertig zu machen. Da lohnt es sich meist, gleich eine große oder sogar mehrere Früchte zu schälen. Man kann die fertig geschälten Fruchtsegmente im Kühlschrank einige Tage frisch halten (z.B. in der Clarissa-Serie oder Mamma-Mia von Tupperware). 


Auch Granatapfel, Kaki, Kaktusfeige und Kiwi aus Südeuropa (hauptsächlich aus Italien und Griechenland, seltener auch Spanien und Portugal) haben jetzt im November Saison. Auch da achte ich persönlich auf Bioanbau. 

Granatäpfel lassen sich sehr gut bei Zimmertemperatur lagern. Geschält kannst Du sie in einer Schüssel mit Deckel im Kühlschrank ein paar Tage aufbewahren (z.B. in der Clear Collection 610ml, im Frische-Turm, in den Julchen, in der Mamma-Mia, etc.)
​

Übrigens ein toller Tipp, wie sich Granatäpfel gut und ohne Sauerei schälen lassen. So mach ich es immer: 
Die Kaki, Kaktusfeige und Kiwi wollen lieber nicht in den Kühlschrank, sondern stattdessen kühl, dunkel und luftig gelagert werden. Ein Körbchen im Keller ist perfekt. Wenn die Früchte noch etwas hart und unreif sind, empfiehlt sich die Lagerung bei Zimmertemperatur, also im Obstkorb oder in der Obstschale in der Wohnung. 
​

Alle anderen Obstsorten wie bspw. Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Melonen, Nektarinen und Pfirsiche gibt es im Winter nur und ausschließlich aus Übersee. Ich persönlich verzichte im Winter darauf, weil all diese Sorten ja auch in unserer Nähe wachsen können, und freue mich stattdessen auf den Sommer, wenn es die leckeren Beeren wieder bei uns gibt.
Eine kleine Ananas und ein Bund Bananen
Die meisten Exoten wie Ananas und Bananen sind ganzjährig zu haben. Sie wachsen hier in Europa bei uns nicht, sondern kommen immer per Schiff oder Flugzeug aus Übersee (meist Südamerika).

Welches regionale Gemüse hat Saison im November?

Auch beim Gemüse kannst Du im November noch aus dem Vollen schöpfen.

Kultur-Champignons haben, weil sie ohnehin nicht im Freiland angebaut werden, sondern in unterirdischen Kellern und Gewölben, ganzjährig Saison. Du kannst sie also auch im November genießen. 

Herbstzeit ist Kürbiszeit! Der Kürbis, vom beliebten Hokkaido über Butternut und Muskatkürbis bis hin zum immer beliebter werdenden Spaghettikürbis, hat jetzt Hochsaison. Ich esse den Kürbis am liebsten als Ofengemüse oder als klassische Kürbissuppe.

Passend zur Kürbissuppe hat auch der Knollensellerie gerade Saison. Einerseits bildet er die würzige Geschmacksbasis für viele schmackhafte Suppen (Linsensuppe, Kürbissuppe, Kartoffelsuppe, Gemüsesuppe, usw.) und Saucen, aber andererseits schmeckt er auch als Püree oder Stampf oder Schnitzel sehr lecker. Für Püree schälst und schneidest Du den Sellerie in kleine Stücke, anschließend kochst oder dämpfst Du den Sellerie in etwas Salzwasser entweder allein oder auch mit anderen Gemüsen zusammen, z.B. Kürbis, Möhren, Pastinaken oder auch Kartoffeln, und stampft oder pürierst ihn anschließend. 
Als Schnitzel schälst Du die Knollen im Ganzen und schneidest sie in ca. 0,5cm bis 1cm dicke Scheiben. Anschließend kannst Du sie wie Schnitzel würzen und panieren und in der Pfanne in Öl ausbraten. 

Knollensellerie lässt sich sehr gut lagern. Er mag es dunkel und kühl. Angeschnitten hält er sich im Kühlschrank einige Tage. Der Sellerie lässt sich gut einfrieren: Schälen, in die gewünschte Größe schneiden und verteilt auf einem Backblech, einer Silikon Backmatte* oder einem Deckel ca. 3-4 Stunden anfrieren lassen, dann in ein Gefäß, z.B. Eis-Kristall* von Tupperware, füllen und fertig frieren lassen. So kannst Du ihn leicht portionsweise wieder auftauen, wie Du ihn brauchst. 
Ein halber ungeschälter Knollensellerie vor einer Dose Eis-Kristall 450ml von Tupperware.
Knollensellerie schmeckt würzig-erdig und ist Bestandteil jeder Suppengemüsemischung. Außerdem kann man mit Knollensellerie schmackhafte Sauce und Pürees machen. Knollensellerie lässt sich sehr gut einfrieren (z.B. im Eis-Kristall 450ml) und dann portionsweise nach Bedarf auftauen.
Weiterhin haben auch Fenchel, Petersilienwurzel, Steckrüben (auch Kohlrüben genannt) und Pak Choi noch Saison im November. All das ist ein sehr leckeres Gemüse für sich oder gemischt mit anderen Gemüsesorten. Am liebsten mag ich es gedünstet oder als Einlage in Currys und Gemüsepfannen. Aber auch in Suppen und Eintöpfen sind diese Gemüse sehr lecker. 

​Auch der Meerrettich hat nun Saison. Der scharfe, erdige Geschmack und Geruch lässt Dich durchatmen und passt sehr gut zu süßlichen Gemüsesorten wie Roter Bete, Rindfleisch (wie Tafelspitz oder Roastbeef) oder zu Fisch.


Die frischen Meerrettichstangen halten sich im Kühlschrank (am besten in einer Klimaoase von Tupperware) ca. 6-9 Monate. So kannst Du Dir immer frischen Meerrettich reiben, wenn Du ihn brauchst. Du kannst aber auch die ganze Stange schälen und fein reiben und dann mit Salz vermischt in einem kleinen Schraubglas im Kühlschrank konservieren. Wahlweise kannst Du auch noch Sahne dazugeben, dann hast Du Sahnemeerrettich. Dieser hält sich aber nicht ganz so lange. Frisch gerieben und erst dann mit Sahne und Salz vermischt, schmeckt er aber tatsächlich am besten und kräftigsten.
Ungeschälte Meerrettichwurzeln im Vordergrund, im Hintergrund eine 1,8 Liter KlimaOase von Tupperware.
Die Meerrettichwurzeln sehen etwas eigenwillig aus. Sie auszugraben, ist sehr mühsam. Geschält und gerieben gibt der Meerrettich mit seinem scharfen, senfartigen Geschmack vielen Gerichten eine besondere Note.
Die Zwiebelgewächse wie die Zwiebel, Poree / Lauch und Knoblauch haben jetzt im November ebenfalls Saison.
​Die Zwiebel ist die Grundlage für viele schmackhafte Gerichte, z.B. in Saucen oder Salaten. Sie kann roh, gekocht oder gebraten verwendet werden. Roh schmeckt sie scharf, gekocht oder gebraten leicht süßlich. Der Geruch und Geschmack von frisch angebratener Zwiebel in der Pfanne ist unbeschreiblich und lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.


Auch der Poree/Lauch ist sehr vielseitig. Er gibt Suppen und Saucen Geschmack, schmeckt aber auch solo gedünstet als Gemüse hervorragend. Auch als Sparringspartner gemeinsam mit anderem Gemüse schmeckt er lecker, z.B. in Kombination mit Fenchel oder Champignons. Er lässt sich auch blanchieren und dann lecker als Röllchen füllen (z.B. mit Frischkäse). 

Knoblauch lässt sich ebenfalls wunderbar lagern, deshalb hat er quasi ganzjährig Saison.

Zwiebeln und Knoblauch lagerst Du am besten kühl, dunkel und luftig. Ideal dafür geeignet ist das Zwiebel-Lager von Tupperware, weil das Gitter Luft durchlässt, gleichzeitig aber wenig Licht hereinlässt, so dass Zwiebel und Knofl optimale Lagerbedingungen haben. 


Eins meiner liebsten Herbst- und Wintergemüse ist die Rote Bete (auch Rote Beete oder rote Rübe genannt), die jetzt im November noch frisch zu haben ist. Die Rote Bete ist sehr robust, deshalb kann sie auch jetzt noch frisch geerntet werden. 

Du kannst die Rote Bete roh, gekocht oder klassisch süß-sauer eingelegt essen. Roh oder gekocht gerieben schmeckt sie sehr fein in Salaten. Der erdige, süßliche Geschmack passt ganz wunderbar zu Wintersalaten. Auch gedünstet als Gemüse ist sie ein Genuss. Sie passt ganz hervorragend zum scharfen Meerrettich, die beiden Geschmäcker ergänzen sich perfekt. Wenn Du Rote Bete mit Blättern bekommst, kannst Du die Blätter frisch als Salat essen. 

Einziger Nachteil an der Roten Bete: Sie färbt wirklich wie Hölle.
Wenn Du sie verarbeitest, solltest Du lieber Handschuhe tragen, ansonsten färben sich Deine Hände rot/violett und bleiben ein paar Tage so.
​Wenn Du die Rote Bete kochen willst, solltest Du sie mit Schale kochen und erst danach schälen. Anderenfalls blutet die Rote Bete beim Kochen aus, der wertvolle Saft und damit der Geschmack gehen ins Kochwasser. Ich backe die Rote Bete stattdessen ca. 40 Min. im Backofen. Danach ist sie schön weich und lässt sich leicht schälen. Der Saft und Geschmack bleiben in den Knollen. 


Auch die Rote Bete lässt sich sehr gut lagern. Kühl und dunkel im Keller hält sie ein paar Wochen, im Kühlschrank in den Klimaoasen von Tupperware noch länger. 

Und natürlich hat der Kohl im November Hochsaison. Nun kannst Du bei fast allen Kohlsorten aus dem Vollen schöpfen.
Vom milden Chinakohl, über Weißkohl, Rotkohl, Spitzkohl bis hin zum Wirsing ist nun alles in Hülle und Fülle zu haben. Die ersten kräftigeren Fröste machen nun auch den Grünkohl und Rosenkohl besonders schmackhaft.
Chinakohl esse ich am liebsten als Salat mit einer einfachen Vinaigrette  oder einem Dressing mit Kräutern und Schmand zubereitet. Auch Weißkohl, Rotkohl (auch Rotkraut oder Blaukraut genannt) und Spitzkohl eignen sich sehr gut zur Zubereitung als Krautsalat. Zum etwas süßlichen Rotkohl harmonieren Feldsalat, Rote Bete, Meerrettich und Walnüsse zusammen mit dunklem Balsamicoessig sehr gut. Aber auch gedünstet oder geschmort, z.B. als Bayrisch Kraut oder als deftige Krautpfanne, schmecken Weißkohl und Spitzkohl hervorragend. Aber auch als Kohlrouladen, mancherorts auch Krautwickel genannt, sind sie lecker. Rotkohl schmeckt mir am besten als klassischer Apfelrotkohl mit Äpfeln, Nelken und Lorbeer. Den Wirsing esse ich am liebsten als Schmorgemüse oder Rahmgemüse.

Ein angeschnittener kleiner Weißkohlkopf
Die meisten Kohlsorten, wie bspw. der Weißkohl, haben jetzt im November Saison. Kohl ist nicht nur sehr gesund, sondern auch sehr vielseitig.
Grünkohl erfreut sich glücklicherweise immer größerer Beliebtheit. Klassische wird er als gedünstetes Gemüse zusammen mit "Pinkel" (einer norddeutschen Wurstspezialität) oder Mettwurst/Mettenden gegessen. Ich mag ihn am liebsten als Auflauf oder Lasagne zusammen mit Kartoffeln und scharfer Paprikawurst. 
Beim Rosenkohl scheiden sich die Geister: Entweder man liebt Rosenkohl oder man mag keinen Rosenkohl. Dazwischen gibt es nichts. Er hat einen eigenwilligen, sehr kohligen Geschmack. Am liebsten esse ich Rosenkohl geschmort mit Zwiebeln als klassische Gemüsebeilage zu Fleischgerichten oder in einer deftigen Wintersuppe.
​
Auch Kohl ist in fast allen Varianten überaus lagerungsfreundlich. Die Kohlköpfe lassen sich kühl und dunkel sehr gut lange aufbewahren. Angeschnittene Kohlköpfe sollten allerdings recht zügig verbraucht werden. Im Kühlschrank können sie einige Zeit aufbewahrt werden, aber definitiv nicht so lange wie komplette Kohlköpfe. 

​An Lagergemüse haben jetzt vor allem 
Möhren, Pastinaken und Rettich Saison im November. Auch diese lassen sich kühl und dunkel sehr lange lagern. In den Klimaoasen von Tupperware lassen sich vor allem Möhren im Kühlschrank monatelang frisch halten. ​

Als ausländisches Gemüse hat die Süßkartoffel jetzt im November Saison, vor allem aus Asien und Südamerika, vereinzelt auch aus Südeuropa. Sie eignet sich sehr gut für Pommes/Ofengemüse, Püree oder Stampf oder auch gedünstet als Gemüsebeilage. Die Süßkartoffeln sind leider nicht so lagerungsfähig wie Kartoffeln, aber können kühl und dunkel ca. 2-3 Wochen bedenkenlos gelagert werden. Auf keinen Fall solltest Du die Süßkartoffel im Kühlschrank aufbewahren.

​
Auch die heimische Kartoffel hat jetzt im November Saison. Sie lässt sich sehr gut lagern, deshalb ist sie ideal für den Winter. Und vielseitig ist sie auch: Ob als Salz- oder Pellkartoffeln, als Püree oder Stampf, als Ofenkartoffel oder Kartoffelecken, Pommes frites, Bratkartoffeln, Kartoffelsalat, Kartoffelpuffer, Gnocchi, Klöße, usw. usf. - die Knolle schmeckt einfach immer. 
Lagern sollest Du sie unbedingt kühl und dunkel, weil sie sonst zu keimen beginnen. Auf keinen Fall gehören Kartoffeln in den Kühlschrank, die niedrigen Temperaturen sorgen dafür, dass sich die Stärke in Zucker umwandelt.
Am besten aufgehoben sind die Kartoffeln im Kartoffel-Lager von Tupperware, das am besten in einem kühlen Raum (Keller) steht. Im Kartoffel-Lager ist es schön dunkel, wie es die Kartoffel am liebsten hat, und gleichzeitig kann die Luft gut zirkulieren.

Welche heimischen Salatsorten haben Saison im November?

An Salaten haben vor allem Chicorée (sehr gesund aufgrund der Bitterstoffe), Endiviensalat, Zuckerhut und Feldsalat aus dem Freiland nun Saison. Vereinzelt gibt es auch noch Romana Salate, je nach Witterung.

Chicorée muss unbedingt dunkel gelagert werden, weil er sich sonst verfärbt und sehr bitter wird. Chicorée kann kalt als Salat, aber auch warm gegessen werden.
Feldsalat ist sehr empfindlich und wird sehr schnell welk. Und wer mag schon welken Salat? Du solltest ihn schnellstmöglich essen. Ich kaufe den Feldsalat immer frisch im Hofladen und fülle ihn dann sofort in die Klimaoasen von Tupperware. Darin hält er bis zu einer Woche frisch und welkt überhaupt nicht. Der nussige Geschmack des Feldsalats harmoniert sehr gut zu Roter Bete, Walnüssen, Dunklem Balsamico und Kürbiskernöl. 
Endiviensalat und Zuckerhut schmeckt leicht bitter und harmoniert deshalb sehr gut zur etwas süßlichen Roten Bete, zur Süßkartoffel und Möhre. Ein Senf-Honig-Dressing passt am besten dazu. Endivie und Zuckerhut lassen sich 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren, werden dann aber schnell welk. Ich schneide die Salate vor und bewahre sie dann bis zu einer Woche in den Klimaoasen von Tupperware auf. 

Aus dem Gewächshaus gibt es natürlich auch noch andere Salatsorten, aber diese brauchen einen sehr hohen Energieaufwand, um im Winter zu reifen. Und geschmacklich können sie ohnehin nicht mit den frischen Salaten im Frühjahr und Sommer mithalten. 
Deshalb verzichte ich im Herbst und Winter gänzlich darauf, esse dann lieber nur die klassischen Wintersalate, die es dafür ja nur jetzt im Winter gibt und den Rest des Jahres nicht. ​

Zusammenfassung & Download
​Saisonübersicht November

Du hast gesehen: Der November ist – entgegen seines Rufes – sehr vielfältig und hat kulinarisch einiges zu bieten. 

Hier für Dich nochmal kurz zusammen gefasst:

Heimisches Obst im November:
Apfel, Birnen, Quitten

Heimische Nüsse im November:
Maronen, Walnüsse, Haselnüsse

Exotisches Obst bzw. Südfrüchte im November:
Ananas, Bananen, Kokosnüsse, Mango, Papaya, Passionsfrucht / Maracuja
Zitrusfrüchte wie Orangen, Blutorangen, Clementinen, Mandarinen, Tangerinen, Zitronen, Grapefruit
Granatapfel, Kaki, Kaktusfeige und Kiwi

Heimisches Gemüse im November:
Champignons
Kürbis, Knollensellerie, Rote Bete, Fenchel, Petersilienwurzel, Steckrüben (auch Kohlrüben genannt), Pak Choi, Meerrettich, Rote Bete
Zwiebeln, Knoblauch, Lauch / Poree
Chinakohl, Weißkohl, Rotkohl, Spitzkohl, Wirsing, Grünkohl / Schwarzkohl, Rosenkohl
Möhren, Pastinaken, Rettich
Kartoffeln

(Exotisch: Süßkartoffeln aus Südamerika)

Heimischer Salat im November:
Chicorée, Endiviensalat, Zuckerhut, Feldsalat

Du kannst Dir hier die Saisonübersicht für November als PDF herunterladen. 

Disclaimer: Bitte nagel mich nicht auf einzelne Punkte in dieser Saisonübersicht fest. Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, zusammengetragen und meine Erfahrungen einfließen lassen. Manches ist auch sicher Ansichtssache. Deshalb: Bleibt nett und fair, falls Ihr etwas findet, das Ihr anders seht.
Bild
0 Comments

Your comment will be posted after it is approved.


Leave a Reply.

    Porträt Foto von Janina Mann, Frau Ende 30, lächelnd, mit Brille, kinnlange glatte Haare

    Hi, ich bin Janina!

    Ich bin 38, derzeit in Elternzeit, ansonsten Working Mom mit Reihenhaus und kleinem Garten. Normalerweise mach ich "was mit Online Medien" und bin für meine beiden Söhne die beste Mama, die ich sein kann. Nebenbei schreibe ich hier über Tupperware, Kochen, Garten und was sonst noch mein Leben bestimmt.
    ​Neugierig? Hier findest Du mehr über mich. 

    Archives

    November 2021
    Dezember 2020
    November 2020

    Categories

    Alle
    Allgemein
    Kinder
    Mikrowelle
    Ratgeber
    Rezepte
    Tupperware

Impressum
Datenschutz
Kontakt