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Ist Tupperware eigentlich wirklich so gut?

7/11/2020

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Spätestens, wenn man die Preise von Tupperware sieht und sie mit den Preisen für Frischhaltedosen vom Discounter oder anderen Herstellern vergleicht, landet man bei einer der am meisten gestellten Fragen: Ist Tupperware eigentlich wirklich so gut? Und wenn ja, was macht Tupperware so gut und einzigartig?
Warum in meinen Augen Tupperware so gut ist, was Tupperware so einzigartig macht, warum sich der teure Preis für Tupperware relativiert und warum Tupperware sogar nachhaltig sein kann, erzähle ich Dir in diesem Artikel.
​Wenn Du überlegst, ob Du Dir Tupperware kaufen 
solltest, dann lies weiter. 

Warum ist Tupperware so teuer?

Tupperware sind doch einfach „nur“ Frischhaltedosen aus Plastik, oder?! Warum sind die dann so viel teurer als Frischhaltedosen vom Discounter oder von anderen Herstellern.

Nun, die Frage kann man zunächst mal recht einfach beantworten:
Grundsätzlich ist Plastik nicht gleich Plastik. Es gibt sehr viele verschiedene Plastiksorten, die auch zum Teil verschiedene Eigenschaften haben. Diese unterscheiden sich auch darin, ob und wie sie Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit haben (können), und auch wie aufwendig (und damit teuer) das Plastik in der Herstellung ist. 
Nahaufnahme des Recycling-Codes 07 von Polycarbonat (PC) und anderen Plastikarten.
Aus welchem Material ein Plastikbehältnis ist, erkennst Du am Recycling-Code. Polycarbonat (PC) hat die Nummer 7 (aber auch noch andere Arten fallen unter diesen Code).
Ich will und kann hier nicht auf alle möglichen Plastikarten eingehen. Deshalb konzentriere ich mich hier auf die drei wichtigsten Arten:
Am meisten in der Kritik stand sehr lange das Polycarbonat (PC), vor allem in Bezug auf den kritischen Weichmacher Bisphenol-A (BPA), der als hormonell wirksam erkannt wurde und deshalb als bedenklich gilt. Aber Tupperware hat schon sehr lange auf eine BPA-freie Produktion umgestellt. ​
Zudem sind nur wenige Tupperware Produkte überhaupt aus Polycarbonat gefertigt. Die meisten Tupperware Produkte sind aus Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) hergestellt. Diese beiden Kunststoffe enthalten keine Weichmacher. Sie lassen sich beide gut recyceln und gelten als relativ naturverträgliche Kunststoffe. ​Sozusagen das "gute" Plastik.

Tupperware hat extrem hohe Standards bzgl. Qualität, Funktion und Design. Im Fertigungsprozess wird die Qualität regelmäßig und eingehend überprüft. Materialien und Herstellungsprozesse werden ständig weiterentwickelt. Die Schonung von Ressourcen und der Umwelt spielt dabei eine gewichtige Rolle. 
Tupperware versucht deshalb auch, so viel wie möglich zu recyceln. Wenn Du ein defektes Produkt zur Garantie einreichst, wird dein altes Produkt gegen ein neues getauscht. Das alte landet dabei aber nicht einfach im Müll, sondern es wird recycelt und bekommt damit ein neues Leben. Zudem gibt es immer mehr Produkte, die aus recyceltem Einwegplastik hergestellt wurden. 
Nahaufnahme des Recycling-Codes 05 für Polypropylen (PP).
Polypropylen trägt den Recycling-Code 05.
Nahaufnahme des Recycling-Codes 04 für Polyethylen (PE)
Polyethylen (PE) trägt den Recycling-Code 04.
Das Produktdesign ist bei Tupperware extrem wichtig. Denn nur dadurch können die innovativen Funktionen und das herausragende Design überhaupt entstehen. In jedes Tupperware Produkt wird unheimlich viel Sorgfalt investiert, damit es für Dich als Nutzer*in möglichst ergonomisch, funktional und nützlich ist. Und das möglichst lange und umfassend.

Jedes Tupperware Produkt zeichnet sich dadurch aus, dass es genau die Funktion zu 100% erfüllt, die erwartet wird. Dafür wird in einem aufwendigen Prozess genau das Material ausgewählt, das perfekt für die jeweilige Funktion geeignet ist. Dazu wird darauf geachtet, dass das Design ansprechend und dennoch funktional ist. 

Natürlich kann man sich über Design und Geschmack trefflich streiten. Aber dass Tupperware schon viele renommierte, internationale Designpreise (z.B. den Red Dot Award) gewonnen hat, spricht wohl für sich. 
Abbildung des EcoEasy Dinosaurier von Tupperware, eine kleine Mehrweg Trinkflasche in Form eines freundlichen Dinosauriers.
Form follows Function - das gilt bei Tupperware kompromisslos. Deshalb sind alle Produkte hochfunktional, aber erfreuen auch das Auge mit Design und Farbe.
Nur durch diese Sorgfalt in der Herstellung ist es überhaupt möglich, dass Tupperware die außergewöhnliche Garantiezeit von 30 Jahren anbieten kann. 

Das bietet Dir Tupperware:

  • Ressourcenschonende, verantwortungsbewusste Herstellungsverfahren
  • Langlebigkeit durch Qualität
  • Sehr hohe Funktionalität
  • Innovatives Design
  • ​30 Jahre Garantie​
Kurz gesagt: Das alles kostet einfach Zeit und Geld.
​
Um einen günstigeren Preis machen zu können, müsste an der einen oder anderen Stelle Zeit und Geld eingespart werden. Aber Tupperware ist da eben kompromisslos in der Qualität.

Tupperware und Nachhaltigkeit:
​
Kann Tupperware nachhaltig sein?

Ich weiß, dass Plastik, vor allem in Bezug auf Nachhaltigkeit, sehr oft als Tabu gesehen wird. 

Ja, Plastik kann problematisch sein, z.B. wenn kritische Weichmacher ausdünsten oder wenn es durch sog. Littering und Verwitterung als Mikroplastik in die Natur gelangt (als Littering wird das arglose Wegwerfen oder generell das Gelangen von Plastik in die Natur genannt, das dann durch Verwitterung zu Mikroplastik und/oder in andere kritische Stoffe zerfällt).

Aber deshalb Plastik komplett zu verteufeln, ist zu kurz gedacht. Denn Plastik ist an sich ja erstmal eine richtig coole Erfindung. Denn Plastik hat viele gute Eigenschaften:

  • Plastik ist leicht.
  • Plastik ist relativ bruchsicher.
  • Plastik ist einfach zu reinigen. 
  • Plastik ist, wenn es hochwertig ist und entsprechend behandelt wird, sehr langlebig. 
  • Plastik kann zum Teil recycelt werden. 

Andere Materialen haben teilweise ähnliche Eigenschaften, teilweise aber auch nicht. 
Glas ist ebenso langlebig und leicht zu reinigen wie Plastik, allerdings eben sehr schwer und geht leicht kaputt. Metall ist bruchsicher und langlebig, dafür aber nicht so leicht und teilweise schwer zu reinigen. 

So hat jedes Material seine Vorteile und Nachteile. Letztlich ist alles immer ein Kompromiss. Will ich eine bestimmte Eigenschaft, muss ich dafür andere nachteilige in Kauf nehmen. 
Wenn Du etwas möchtest, das gleichzeitig leicht, bruchsicher, langlebig und einfach zu reinigen ist, dann ist Plastik nunmal das Material, das all diese Eigenschaften vereint.
Eine stilisierte Comic Weltkugel, auf der eine Pflanze wächst. Die Comic Weltkugel sieht aus wie ein Gesicht, das lacht und sich freut.
No Time to Waste - keine Zeit zu verschwenden! Der Schlüssel dazu: Reduce - Reuse - Recycle. Also Konsum reduzieren, Wiederwenden / Mehrweg und Recycling. Machst Du mit?
Wie oben schon geschrieben, gibt es verschiedene Sorten von Plastik. Und nicht alle Plastikarten sind problematisch. 
Die meisten Tupperware Produkte sind aus den beiden „guten“ Plastikarten Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) hergestellt (so „gut“ wie Plastik nur sein kann).

​Das Problem am Plastik ist aber ohnehin 
nicht die Tupperware, sind nicht die Frischhaltedosen dieser Welt, die Sparschäler oder die Küchenhelfer aus Plastik, die wir täglich benutzen. ​​
Das Problem am Plastik und vor allem das Problem am Plastikmüll ist das Plastik, das wir nur ganz kurz benutzen und dann wegschmeißen: Plastikverpackungen, Plastikeinschweißungen, doppelt und dreifach verpackte Gegenstände, Frischhaltefolien, Wattestäbchen mit Plastikröhrchen, Trinkhalme, To-Go-Becher aus Styropor oder mit Plastikversiegelung, Styroporbehälter für Essen zum Mitnehmen, aber auch „billige“ Plastikerzeugnisse, die innerhalb kürzester Zeit kaputt gehen, weggeschmissen und dann durch wieder neues Plastik ersetzt werden müssen. Dazu werden diese dann meistens noch nicht mal recycelt, weil das zu aufwendig wäre. Sie landen im Müll und werden entweder verbrannt (das ist noch das beste Szenario) oder sie bilden Müllberge an Land oder im Wasser und zerfallen zu Mikroplastik. Und dieser Kreislauf beginnt mit jedem Teil von Neuem. Es wird mit mehr oder minder hohem Energieaufwand hergestellt, wird kurz benutzt, dann weggeworfen und durch ein neues Teil ersetzt. Immer und immer wieder. 

Das ist natürlich alles andere als nachhaltig. Und alles Plastik, das so verwendet wird, ist einfach unnütz. Der Effekt für die Nachhaltigkeit kommt natürlich vor allem durch die Langlebigkeit und die lange Nutzungsdauer. Je länger und öfter ich einen Gegenstand benutze, desto nachhaltiger wird er, weil ich in der Zeit keine weiteren/neuen Ressourcen ver(sch)wenden muss.

Also: Die Einwegverpackung vom Käse aus Polyethylen, die ich wegschmeiße, wenn der Käse leer gegessen ist, ist natürlich weniger nachhaltig als die Tupperdose aus Polyethylen, die ich jahrelang immer und immer wieder benutze. Da ändert sich auch nichts daran, nur weil beides aus demselben Material hergestellt ist. 

Spätestens wenn wir über Nachhaltigkeit im Alltag nachdenken, landen wir sehr schnell beim Thema Konsum. Denn da sind wir uns sicher alle einig, immer mehr und immer wieder Neues zu kaufen und anzuhäufen, kann einfach nicht nachhaltig sein.
Was macht denn Konsum dann eigentlich nachhaltig?
Für mich hängt Nachhaltigkeit ganz entscheidend an zwei wichtigen Faktoren: Nutzwert und Langlebigkeit.


Für mich bedeutet das: Ich kaufe mir nur Dinge, die ich wirklich brauche und (gern!) benutze, und Dinge, die möglichst lange halten. 

Kleines Beispiel gefällig?
Knoblauchpresse von Tupperware, dazu Knoblauchzehen und Knollen, im Hintergrund unscharf weitere Tupperware Produkte
Einer der am meisten benutzten Gegenstände in meiner Küche: Die Knoblauchpresse von Tupperware habe ich mir 2011 auf meiner ersten Tupperparty gekauft. Sie sieht immer noch aus wie am ersten Tag und funktioniert einwandfrei.
Ich liebe Knoblauch, deshalb war in meiner Grundausstattung für den Haushalt, als ich 2004 von zu Hause ausgezogen bin, natürlich auch eine Knoblauchpresse.
​Weil ich damals, jung und knapp bei Kasse, aber natürlich gespart habe, war es eine „billige“ Knoblauchpresse für, keine Ahnung, ca. 2-5€ ungefähr. Und so ging das dann weiter. So im Rhythmus von 1-2 Jahren habe ich mir eine neue gekauft, weil die alte kaputt oder unbrauchbar (unnütz!) war. Sei es, weil die Hälfte vom Knoblauch 
drin hängen blieb (geht ja wohl gar nicht!), oder weil sich der Griff verbogen hat oder gleich ganz abgebrochen ist (beides schon passiert), oder weil sie sich nicht gut reinigen ließen (verkeimte Küchenhelfer mag niemand), oder weil sie in der Spülmaschine kaputt gegangen waren (Lackierung abgeblättert oder Alu angelaufen). 

2011 war ich auf meiner ersten Tupperparty und habe mir dort dann die Knoblauchpresse von Tupperware gekauft. Beim Preis musste ich natürlich erstmal schlucken: damals irgendwas um die 22€. Aber soll ich Dir was verraten? Ich habe seitdem NIE WIEDER eine neue Knoblauchpresse gekauft. Nicht etwa, weil wir seitdem keinen Knoblauch mehr essen. Nein, die Presse ist nach wie vor Grundausstattung und wird sehr, sehr oft benutzt. Aber die Knoblauchpresse sieht trotz ständigem Gebrauch (und auch ständigem Spülen in der Spülmaschine) immer noch aus wie am ersten Tag und funktioniert einwandfrei. 
Du darfst Dir jetzt selbst ausrechnen, was ich seit 2004 für Knoblauchpressen ausgegeben habe. ;) Ganz zu schweigen davon, wie sinnlos und unglaublich verschwenderisch dieser jahrelange Verschleiß war. 

Der relativ hohe Preis von 22,- € von damals hat sich relativiert. Natürlich war der erstmal hoch, aber dafür habe ich mir nicht nur den Neukauf alle 1-2 Jahre erspart, sondern auch viel Ärger. Denn die Knoblauchpresse von Tupperware tut einfach das, was sie soll, und das über Jahre. 

Und so ist es auch mit allen anderen Tupperware Produkten in meiner Küche. 
​
Ich würde lügen, wenn ich sagte, dass sich in meinen Schränken ausschließlich Tupperware befinden würde. Natürlich hat sich auch bei mir über die Jahre ein buntes Sammelsurium von verschiedenen Frischhaltedosen und Küchenhelfern angesammelt. Aber, und das macht für mich den Unterschied aus, die Tupperware ist in meiner Küche das, was ich am liebsten und tatsächlich auch am häufigsten benutze. Warum? Weil Tupperware hält, was sie verspricht. Jedes Teil tut genau das, was es soll, zu 100% so, wie ich es mir wünsche. Egal, ob das die Küchenhelfer wie Knoblauchpresse, Dosenöffner oder Häcksler sind, ob es die "einfachen" Tupperdosen sind, oder ob es die hochfunktionalen Behälter wie KlimaOasen oder KäseMax sind. 
​Es gibt einfach nichts Vergleichbares. Ich will keine Kompromisse mehr. Ich will keine "ja, schon okay", sondern ich will nur und ausschließlich Dinge, die ich wirklich nützlich finde und die mir mein Leben einfacher machen. 

Also: Ist Tupperware eigentlich wirklich so gut?

Ja, Tupperware ist wirklich so gut und einfach jeden Cent wert. Im genauen Wortsinn einfach preis-wert, sie sind ihren Preis wert. Tupperware lohnt sich, denn Tupperware ist nützlich und funktional. Und weil ich sie über so viele Jahre benutze, relativiert sich der relativ hohe Anschaffungspreis sehr schnell.
Wenn ich Dir mit diesem Artikel weiterhelfen konnte, freut mich das sehr.
Wenn Du mir als Dankeschön etwas in meine "virtuelle Kaffeekasse" geben möchtest, kannst Du das hier per Paypal tun: paypal.me/fraujama
Du kannst hier jederzeit schnell und einfach Tupperware Produkte im Onlineshop kaufen*:
https://www.tupperware.de/de-de/partymanager/JaninaMann/
Oder Du kannst mich hier kontaktieren, um eine Online Tupperparty mit Deinen FreundInnen und Bekannten bei mir zu buchen. Niemand muss das Haus dafür verlassen. Die Tupperparty findet ganz bequem online statt (z.B. bei WhatsApp, Google, Instagram oder Facebook). Hier findest Du alle meine Kontaktmöglichkeiten: Kontakt  

​Ich freue mich auf Dein Feedback per Mail, als Kommentar auf dem Blog oder in meinen Socials. ​
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    Porträt Foto von Janina Mann, Frau Ende 30, lächelnd, mit Brille, kinnlange glatte Haare

    Hi, ich bin Janina!

    Ich bin 38, derzeit in Elternzeit, ansonsten Working Mom mit Reihenhaus und kleinem Garten. Normalerweise mach ich "was mit Online Medien" und bin für meine beiden Söhne die beste Mama, die ich sein kann. Nebenbei schreibe ich hier über Tupperware, Kochen, Garten und was sonst noch mein Leben bestimmt.
    ​Neugierig? Hier findest Du mehr über mich. 

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